Posts Tagged ‘ What? ’

What?: Staring At My Friend

Unsere geschätzten Lokalmatadore von What? warten immer noch auf ein Grunge-Revival und haben just heute ihre zweite staubtrocken rockende EP mit dem Titel Staring At My Friend in die Welt hinaus gelassen. Also gebt dem Kind aus dem Hause What? einen kleinen Schubser und kauft das D.I.Y.-Teil bei den Amazonen: bit.ly/8YKgBs

Videos: What?, The Bishops, The Dead Weather…

Hier eine kleine Zusammenstellung bewegter Bilder mit musikalischer Untermalung, frühwhat-videoer bekannt unter dem Namen Musikvideo. Mit dabei der brandneue Clip von What? mit ihrem elektrisierenden Gitarrengewitter, ein neues Video der Britpop-/Mod-Revival-Band The Bishops, Jack White mit seinen The Dead Weather und ein keineswegs angestaubtes Duett zwischen der irischen Popikone Sinead O’Connor und dem begnadeten Alkoholopfer Shane MacGowan. Ein bunter Clipmix also.

-

What? – Whateverism

What? steht ordentlich unter Strom, dass hat die Band mit ihrer ersten EP namens Whateverism zugenüge unter Beweis gestellt. “Alles ist Pop” berichtete beinahe überschwänglich. Mit Recht. Nun haben What? ihr erstes Video zum Titeltrack der EP rausgehauen und Bild und Ton korrespondieren ganz wunderbar. Wenn DIY-Videos immer so professionell aussehen würden, wäre die ein oder andere Videoproduktionsagentur kurz vor der Insolvenz.


-

The Bishops – Hold On

Die immer gut angezogenen The Bishops aus London, für die “Retro kein Schimpfwort” ist, haben ebenfalls ein schickes Video abgedreht. In ansprechender und stilbewusster Schwarz-Weiß-Ästhetik versteht sich. Der Song selbst ist ein, nicht ganz überraschend, tighter Gitarrenpopsong mit erfreulichem 60′s-Einschlag.


-

The Dead Weather – I Cut Like A Buffalo

Jack White, Alison Mosshart & Co haben in den letzten Monat mit ihrem Album Horehound ordentlich Staub aufgewirbelt, dabei aber eben auch polarisiert. Die Single “I Cut Like A Buffalo” und das dazugehörige Video gehören in jedem Fall in die Kategorie “interessant”!


-

Sinead O’Connor & Shane MacGowan – Haunted

Und dann noch eins aus der Mottenkiste. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten, ist dieses wunderbare Duett zwischen Sinead O’Connor und Shane MacGowan. Diese rein irische Koproduktion aus Feengesang und Säufergegröle hat ihren ganz eigenen Charme. Ein Jammer, was aus MacGowan geworden ist.


What? – Whateverism EP

whateverism20.000 Ampere und mehr: mit einem großen Knall ist Duisburg in Sachen alternative Rocksounds wieder back on the map, denn die Whateverism EP von What? besitzt locker die Stromstärke eines grellen Blitzeinschlags. Die drei Songs sind nicht nur energiegeladen und mitreißend, sondern stehen auch gleichzeitig für beachtlichen Tiefgang, denn hier werden einige Gefühlslagen miteinander verschmolzen. Zwischen Melancholie und Wut pendelnd, finden What? die richtige Stimmung für ihre ausgefuchsten, zum Teil außergewöhnlichen Arrangements. Kurt Ebelhäuser (Blackmail) hat zudem der Band aus dem Ruhrgebiet eine amtlich druckvolle Produktion beschert, womit das entstandene Bild absolut rund wirkt. Man muss sicher nicht erstmal die Kristallkugel polieren, um die Prognose zu stellen, dass What? noch einiges in petto haben und die Whateverism EP erstmal nur der Vorbote für zukünftige Großtaten darstellt. Aber jetzt erstmal zur Gegenwart.

Der Titeltrack “Whateverism” sorgt bereits nach den ersten Tönen für große Ohren. Allein die Strophen des Songs besitzen eine Intensität, die zuweilen an Placebo erinnert, wobei diese Assoziation sich schnell als fehl am Platze erweist. Der energetische Refrain stellt eine prägnante Zäsur dar, die gekonnt in den Song eingebaut ist, der insgesamt einen beachtlichen Spannungsbogen aufweist und in der Klimax einer emotionalen Eruption gleicht. Das Beste ist jedoch, dass der Song ein echter “Grower” ist und sich von mal zu mal immer stärker ins Hirn schraubt. Wer jetzt glaubt, dass die anderen beiden Songs den Ball sicherlich flacher halten, der irrt gewaltig. “Odium Of Being” ist ein wahres Monster, was Spielfreude und unkonventionelle Instrumentierung anbelangt. Dabei drückt die Band das Gaspedal ordentlich durch, ohne dabei platt und monoton zu wirken, was wiederum unterstreicht, dass What? ein gutes Gespür für spannende Songstrukturen besitzen. Wer jetzt noch ruhig auf dem Sofa hockt, der wird spätestens beim abschließenden “Lost Beyond Recall” richtig umgeblasen, denn dem aus den Boxen dröhnenden Orkan kann man nur schwer Widerstand leisten. “Lost Beyond Recall” geht gewaltig nach vorne, setzt geschickte Pausen, um anschließend die große Keule zu schwingen und für offene Münder zu sorgen.

Genau das ist auch der Effekt nach dem Genuss dieser knackigen 11 1/2 Minuten progressives Gitarrengewitter zwischen Alternative Rock, Hardcore, Metal und was sonst noch so alles bei What? einfließt. Man merkt es Ingo (Gesang), Skotty (Gitarre), Schrör (Bass) und Marc (Drums) allemal an, dass die Jungs bandtechnisch bereits einiges auf dem Kerbholz haben und es jetzt so richtig wissen wollen. What? ist  eine gut geölte Rockmaschine mit reichlich Dampf und Druck hinter den Kolben und die Whateverism EP ein echter Glücksgriff für Leute, die von konventionellem Rockeinheitsbrei die Nase gestrichen voll haben.  Das Teil ist bei iTunes und Amazon zu erwerben, also ran an den Speck!

What? – Studio-Podcast

Die Duisburger What? sind live eine absolute Abrissbirne von einer Band und zur Zeit im Studio um ihre Energie auf einem Tonträger einzufangen. Wie das so aussieht, kann man im Video-Podcast zur Studio-Session mitverfolgen. Coole Impressionen!!!

What? – Frischer Sound und bekannte Gesichter

Hinter vorgehaltener Hand kursieren schon länger Gerüchte über eine neue Band aus Duisburg und nun ist es soweit. What? spielen am kommenden Samstag ihr erstes Konzert und die Erwartungen an die neue Kombo sind groß und das auch, weil man es hier nicht mit irgendwelchen unbeschriebenen Blättern zu tun hat. In der Vergangenheit wussten die Beteiligten bereits mit ihren Bands zu überzeugen und dies soll auch dieses Mal der Fall sein. Unkonventionell und filigran auf die Zwölf, ergo keine Kompromisse mehr!!! Read more »

Jud + What? (Steinbruch, Duisburg)

06.12.08
20:00
20:00
20:00

Was: „Katzenjammer“ mit JUD (US) + WHAT?

schwerste Gitarren, große Sounds, kratzig, treibend …

Namentlich inspiriert durch den ursprünglichen Bandnamen und späteren Song der Stoner Rock Urväter Kyuss, geht die neue Konzertreihe für Stoner/Desert Rock und Artverwandtes Katzenjammer im Steinbruch im Dezember an den Start. Als stilprägend für Stoner bzw. Desert Rock gilt der Bluesrock als Basis. Tiefgestimmte Gitarren, die teilweise durch Bassverstärker gespielt werden, scheppernde Drums, entrückte bis rockige Vocals, stark ausgeprägter Groove und ein allgemein sehr basslastiger Sound. Der Sound erinnert an die härteren Psychedelic-Rock-Bands der späten 1960er und frühen 1970er, die für viele Stonerbands, wie z.B. Kyuss, Masters Of Reality, Queens Of The Stoneage, Fu Manchu und Monster Magnet als Quelle der Inspiration dienen.

Jud haben nie den geraden Weg genommen. Ausflüge, die sie vom Pfad abweichen ließen, wie die Beteiligung an Amen oder Mondo Generator konnten Jud nie vergessen lassen. Bei Fans ein stets gepflegter Schatz und die Hoffnung, dass die Band zurückkommt. Nach vier Alben und 6 Jahre nach ihrem letzten Album scheinen sie den Pfad wieder aufgenommen zu haben. Schwerste Gitarren, große Sounds, kratzig, treibend. Die pathosbeladenen, dunklen und verzweifelt anklagenden Hymnen begeistern und reißen mit. Die kleinen Geschichten, voller Fragen und Zweifel, die Jud stets diesen dunklen Charakter gaben, sind geblieben. Trotz Pause, scheint ein übergangsloses Anknüpfen an die eigene Geschichte gelungen.

Hinter What? stecken vier Jungs aus dem Ruhrgebiet. Alle mit langjähriger musikalischer Erfahrung, verbinden sie in ihren Songs, fernab von typischen Verse-Chorus-Verse- Strukturen, Talent mit Können und Kraft mit Tiefe. Wer auf Mainstream und Klingelton-Sparabos steht, ist bei What? definitiv fehl am Platz, denn hier ist die Musik im Fokus und nicht irgendein Image, das vertreten werden will. Sicherlich haben auch What? musikalische Einflüsse, wie z.B. Helmet, Melvins oder At the drive in und sind somit irgendwo zwischen Rock, Metal und Hardcore zu finden, aber dennoch nicht in eine Schublade zu stecken. Denn sie haben ihren eigenen Stil gefunden und den muss man hören um ihn zu begreifen…

Wo: Steinbruch (Duisburg)

Wieviel: VVK 8EURO // AK 10 EURO