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Okkervil River: “Wake And Be Fine”

Eigentlich müsste man Will Sheff ein Stück roten Teppich an die Schuhsohlen tackern, denn der hagere Mann, der einem Woody Allen Film entsprungen sein könnte, gilt als einer der besten Songwriter unserer Tage. Falsch ist diese Einschätzung keineswegs, auch wenn die Teppichgeste mehr Glamour beinhalten würde, als dem schüchternen Songpoeten lieb wäre. Ohnehin macht Sheff sich in den Medien relativ rar und umso schöner ist es, dass er lieber Veröffentlichungen für sich sprechen lässt. 3 Jahre nach dem letzten Studioalbum “The Stand Ins” und einem Jahr nach der Kollaboration mit der Psychrock-Legende Roky Erickson präsentieren Okkervil River nun das neue Werk namens “I Am Very Far”.



 

Dass die Indiefolk-Darlings ihren erdigen Sound modifiziert haben, lässt bereits die Single “Wake And Be Fine” erahnen. In diesem Fall – wie so oft im Leben – lautet Devise verändern und Veränderungen zulassen, ergo Stillstand = Tod. “Wake And Be Fine” hat dennoch alles, was Okkervil River aus- und liebenwert macht: großartiges Melodiegespür, eine aufregende Komposition, ein gelungenes Maß epischen Charakters und letztlich Sheffs poetische Präsenz.

Videos: Editors, Tocotronic, the who the what the yeah, The Clash

editors-vidWen interessieren denn heute noch Musikvideos? Hat dieses Medium nicht langsam ausgedient und was kommt danach? Und wird dann alles besser? Bis jemand diese Fragen zufriedenstellend beantwortet hat, kann man sich ja einfach noch eine Weile an den Musik visualisierenden Kleinwerken erfreuen. Zu der diesmalig subjektiv ausgewählten Zusammenstellung gehört das neue Editors Video zur zweiten Single “You Don’t Know Love” aus In This Light And On This Evening, das meinem werten Pop-Kollegen doch die Verlustängste nehmen konnte. Backwarm ist ebenfalls das neue Video von Tocotronic, das als Vorbote zum am 22. Januar erscheinenden Album Schall & Wahn dient. Klingt wie die Tocos, sieht nach Tocos aus, aber auch irgendwie albern, also beides – Warten aufs Album. Ebenfalls mit von der Partie sind Flimmerbilder zum Opener des großartigen Albums (Rezi hier) von the who the what the yeah aus Wien, die sich hoffentlich bald größerer Bekanntheit erfreuen können und zum Abschluss wie immer noch etwas Angestaubtes: passend zur 30th Anniversary Edition von London Calling ein Live-Doppelschlag von The Clash, aufgezeichnet im amerikanischen Fernsehen 1980.

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Editors – “You Don’t Know Love”




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Tocotronic – Mach es nicht selbst



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the who the what the yeah – Auf der Strecke


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The Clash – London Calling & Train in Vain


Videos: What?, The Bishops, The Dead Weather…

Hier eine kleine Zusammenstellung bewegter Bilder mit musikalischer Untermalung, frühwhat-videoer bekannt unter dem Namen Musikvideo. Mit dabei der brandneue Clip von What? mit ihrem elektrisierenden Gitarrengewitter, ein neues Video der Britpop-/Mod-Revival-Band The Bishops, Jack White mit seinen The Dead Weather und ein keineswegs angestaubtes Duett zwischen der irischen Popikone Sinead O’Connor und dem begnadeten Alkoholopfer Shane MacGowan. Ein bunter Clipmix also.

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What? – Whateverism

What? steht ordentlich unter Strom, dass hat die Band mit ihrer ersten EP namens Whateverism zugenüge unter Beweis gestellt. “Alles ist Pop” berichtete beinahe überschwänglich. Mit Recht. Nun haben What? ihr erstes Video zum Titeltrack der EP rausgehauen und Bild und Ton korrespondieren ganz wunderbar. Wenn DIY-Videos immer so professionell aussehen würden, wäre die ein oder andere Videoproduktionsagentur kurz vor der Insolvenz.


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The Bishops – Hold On

Die immer gut angezogenen The Bishops aus London, für die “Retro kein Schimpfwort” ist, haben ebenfalls ein schickes Video abgedreht. In ansprechender und stilbewusster Schwarz-Weiß-Ästhetik versteht sich. Der Song selbst ist ein, nicht ganz überraschend, tighter Gitarrenpopsong mit erfreulichem 60′s-Einschlag.


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The Dead Weather – I Cut Like A Buffalo

Jack White, Alison Mosshart & Co haben in den letzten Monat mit ihrem Album Horehound ordentlich Staub aufgewirbelt, dabei aber eben auch polarisiert. Die Single “I Cut Like A Buffalo” und das dazugehörige Video gehören in jedem Fall in die Kategorie “interessant”!


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Sinead O’Connor & Shane MacGowan – Haunted

Und dann noch eins aus der Mottenkiste. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten, ist dieses wunderbare Duett zwischen Sinead O’Connor und Shane MacGowan. Diese rein irische Koproduktion aus Feengesang und Säufergegröle hat ihren ganz eigenen Charme. Ein Jammer, was aus MacGowan geworden ist.


Kleine Video-Schau: Kasabian, Gossip, Morrissey etc.

gossip-hcDa bedauerlichersweise Musikvideos im “Musikfernsehen” kaum noch berücksichtigt werden, nachfolgend ein paar subjektiv zusammengestellte Clips von Kasabian, Gossip, Morrissey und einem wiederentdecktem Klassiker…

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The Take-Away Shows

Vorsicht, wenn du nun weiter liest kann es sein das dir später Zeit fehlt!
Denn die Internet-Seite die ich nun vorstellen möchte, kann dazu führen das man sich in ihr verliert.

Mein erster Beitrag den ich für Alles ist Pop verfasst habe, war eine DVD Vorstellung für die ungewöhnliche Beirut Live DVD “Cheap Magic Inside”, die Musikvideos beinhaltet die quer durch New York entstanden sind und weites gehend spontan wirken. Hinter dieser DVD steckt eine französische Produktionsfirma namens La Blogothèque, Read more »