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BootBooHook 2010: Festival-Highlight

bbh-2Lupenreiner Hattrick: am 20./21. August findet das BootBooHook Festival bereits zum dritten Mal in Folge in Hannover statt und hat 2010 eine besonders feiste Headliner-Akkumulation aufzuweisen. Wenn sich die angesagten Electropop-Darlings Hot Chip neben The Notwist, Die Sterne, Friska Viljor, The Go! Team, Anajo, Superpunk, und Egotronic auf dem Festivalposter dicht gedrängt die Ehre geben und dann noch mit The Wedding Present eine echte Bandlegende das Line-up veredelt, kann man wohl mit Recht von einem Glanzlicht im langsam dunkler werdenden Festivalsommer sprechen. Wenn dann ebenfalls Bernd Begemann & Die Befreiung, Bratze, Hellsongs, Herpes, The Horror The Horror, Urlaub in Polen und all die anderen Erwähnung finden, wird deutlich, dass die drei Bühnen (Open Air Bühne, 60er Jahre Halle, Mephisto) stets qualitativ befraut und bemannt sein werden.

Gerade die stilistische Vielfalt des Line-ups zeichnet das BootBooHook aus und die 10.000 Besucher bei der ausverkauften Vorjahresausgabe sind ein guter Indikator dafür, dass auch 2010 eine große, aber nicht zu große Meute an Festivalfans auf ihre Kosten kommen wird. Für einen Abstecher nach Hannover sprechen ebenfalls die fairen Ticketkonditionen, denn bei einem Kombipreis  von 39 Euro (+ VVK-Gebühren/ AK 45 Euro) für beide Tage können sich auch alle Sparfüchse da draußen ins Fäustchen lachen. Tageskarten (29 Eurp + VVK-Gebühren / Abendkasse 35 Euro) gibt es natürlich auch. Feine Sache!

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Freitag, 20.08.2010:
The Notwist
The Wedding Present
Friska Viljor
Superpunk
Hellsongs
The Horror The Horror
Urlaub in Polen
Hundreds
Mittekill
Magic Arm
Herpes
Tess Wiley
Wisecräcker
Tanner
Johnny Remember Me

Samstag, 21.08.2010:
Hot Chip
The Go! Team
Die Sterne
Anajo
Bernd Begemann & Die Befreiung
Egotronic
Bratze
Station 17
Bambi Kino
Men Among Animals
Dieter Moebius
Nom De Guerre
The Ruby Suns
Fertig, Los
Norman Palm
206
L’Uke

Herpes: Das kommt vom Küssen

herpes-albumNichts rumpelt so schön wie die Anarchie, deren höchste Disziplin nun mal Negieren aus Leidenschaft ist. Herpes sind daher die passionierte Antwort auf die Frage, ob man zwischen Punk-Esprit, L’art pour l’art und Diskurslastigkeit auch noch die Tanzfläche in den allumfassenden Widerspruch integrieren kann. 10 Songs in knapp 23 Minuten zelebrieren einen unverschämt feist-cleveren Artpunk, der erfrischend nach damals und zugleich modern und relevant klingt, als wenn Schorsch Kamerun und Peter Hein den Staffelstab bewusst an die Berliner übergeben hätten. Akzelerierter Hirnfraß in Formvollendung als Albumauftakt bei “Das Manifest” wird gefolgt vom Bewegungsdrang freisetzenden “Keine Experimente”. Monotonie als Prinzip und Schlagwort-Abgesang im Remix, das ist “Das Ding auf F”.

Gestatten, “Very Berlin”: Hallo Single, hallo Superhit! Weiteren Mixtape-A-Seiten-Opener-Charakter besitzt “Galeristen”, ist tight, ist tanzbar, ist Avantgarde-Disco mit Glitzernieten-Travolta.  “Verstimmt I + II” überzeugen im geschwisterlichen Wettstreit und punkten bei der Hörergunst im High Score Landungsbereich. “An einem Sonntag im August” ist mal nur ok und “Verzettelt” ist für Herpes-Verhältnisse beinahe melodietrunken und allemal memoriergefällig. Mit dem Titelsong fällt dann schon wieder der angeranzte Vorhang und ist zugleich Anreiz für die nächste Runde auf der sabotierten Wildwasserbahn namens “Das kommt vom Küssen”.  Augenzwinkernder Artpunk as fuck!

BootBooHook Festival 2010: Illustre Runde

Das feine Festival BootBooHook in Hannover fährt auch in diesem Jahr ein Verwöhn-Line-Up für campende IndieNerds auf: Von The Notwist, The Go!-Team, Friska Viljor, The Wedding Present, Superpunk, Anajo, Bratze, Bernd Begemann & Die Befreiung, Egotronic, Urlaub in Polen, Men Among Animals, Hellsongs bis zu den Senkrechtstartern Herpes liest sich das schon sehr gut und es stehen ja noch eine ganze Reihe Bestätigungen aus. 39 Euro + Gebühr? Schnappen. Zu!

Herpes – Very Berlin, wa!

herpes-7inchDilettantismus und Avantgarde gehen bereits seit dem Fin de siècle um 1900 immer wieder enge Verbindungen ein und in die selbe Kerbe schlagen nun Herpes ihr  grünspaniges Hackebeil. Nicht nur der abstoßend-anachronistische 80er Jahre Deutschpunkbandname wirkt kalkuliert unbeholfen und nostalgisch. Den Sound der Berliner Herpes, jedenfalls von der gerade einmal 2 Song starken “Very Berlin”-Single ausgehend, hat man ebenfalls schon 200 Mal gehört und doch greift hier das Prinip, welches auch immer wieder Trash und B-Movies zu einem heiteren Zeitvertreib werden lässt. Man weiß, was passiert und dennoch kann man sich daran belzebubisch erfreuen.

Wenn man dann mit dem primitiven Stomper “Very Berlin” 1,2,4 mal die ach so kostbare Zeit verdroschen und auf diese Weise das eigene Hirn wie ein Frühstücksei hart gekocht hat, dann findet man alles gut (Grüße an Carsten Friedrichs). Der hyperventilierende Gesang und das Tastenstakkato rollen dem knackig-pointierten Text den blutroten Teppich aus. “Keine Experimente” verlässt sich auf eine ähnlich monotone Struktur, fällt jedoch im direkten Vergleich ein wenig raus und wirkt nicht ganz so schwurbelig und frisch-verranzt. Dennoch ist auch hier genug Sputum vorhanden, um ordentlich ins Öhrchen zu gleiten. Zwischen avantgardistischem Mittelfingerzeig, (Art-)Punksozialisation und Fehlfarben meets Goldene Zitronen Ästhetik  lässt sich ganz ungeniert abgehen.

Schwer zu sagen, in welche Richtung der Zug Herpes entgleisen wird, in der entstehenden Schneise, quer durch die nebelgraue Landschaft der musikalischen Vorvergangenheit, lässt sich prima abspacken und das hier ist Postpost-Pop für die 10er Jahre.  Mal sehen, was der Langspieler so an vertrauten Merkwürdigkeiten zu Tage födern wird. “Das kommt vom Küssen” erscheint am 26. März via Tapete Records.

Fehlfarben: Glücksmaschinen

Fehlfarben muss man wohl kaum vorstellen. Das neue Album der Band um Peter Hein trägt den Titel Glücksmaschinen und wird im Februar 2010 bei Tapete Records erscheinen. Die neuen Lieder wurden von Moses Schneider produziert, der zuletzt Kreator, Beatsteaks und Tocotronic im Studio betreute. Laut Label-Info ist dabei ein “harter, elektronisch-krachiger Sound” herausgekommen, der wohl Fehlfarben in ein zeitgemäßes Gewand hüllen wird.

Bernd Begemann & Die Befreiung: Neues Album

Das neue Album von Bernd Begemann & Die Befreiung trägt mit “Ich erkläre diese Krise für beendet” einen Titel, wie ihn sich nur das Entertainer Enfant terrible erlauben kann. Das Album erscheint am 16. Oktober auf Tapete Records, ebenso wie die erste Single daraus namens “Die neuen Mädchen sind da”.

Torben Möller-Meißner: Volle Leere Ferne Nähe

Der Rantanplan-Sänger Torben Möller-Meißner wandelt mit festem Schuhwerk auf akustischen Solo-Pfaden, gerät dabei aber zuweilen doch ins Wtmmanken. Nach dem eher mäßigen Beginn entwickelt sich Volle Leere Ferne Nähe jedoch zu einem dynamischen Singer-Songwriter Album, welchem man die Punkwurzeln seines Urhebers anmerken kann. Nachdem Möller-Meißners Hauptband Rantanplan sich seit dem viel diskutierten personellen Aderlass kurz nach der Jahrtausendwende erstmal aus der kreativen Misere befreien musste, scheint Torben sich in der Rolle eines deutschen Billy Bragg sichtlich wohl zu fühlen. Die Texte pendeln zwischen sozialem Bewusstsein und melancholischer Ich-Bezogenheit und kleinen Geschichten aus dem Alltag. Dabei gelingt es dem Hamburger die durchaus vorhandene Skepsis des Rezensenten gegenüber einem weiteren Punkbandsänger-Soloalbum zu entkräften. Um es mit maritimer Bildlichkeit zu sagen: spätestens ab “Leuchtturmsturmnacht” ist der Wind aus den Segeln und Möller-Meißner nimmt volle Fahrt auf. Das erste richtig große Highlight ist das von 20359, dem letzten Album seiner Hauptband, bekannten “Hallo, Hure Hamburg”. So minimalistisch instrumentiert und gefühlvoll vorgetragen, weiß diese Version mehr zu gefallen als die bisher bekannte Fassung. Jetzt sind auf der Kette Volle Leere Ferne Nähe Perle an Perle aufgezogen: “Im Breakfast Club mit Chief Seattle” weiß genauso zu überzeugen wie “Verdammten der Nacht”, eine Art Abgesang auf das Nachtleben und seine Gestalten. “Windstill” ist eine wortgewaltiger, mitreißender Song, der zwangsläufig den Hörer und den Interpreten verbrüdert. “Goldener Widder” gefällt nicht nur wegen der Mundharmonika und “Meine Liebe stirbt”, entstammt dem Rantanplan-Album Kein Schulterklopfen (Gegen den Trend) von 1996, wirkt in der Neufassung beinahe erschreckend intim. Mit dem federleichten und lyrisch bestechenden “Weg” schließt das insgesamt gelungene Solo-Debüt Möller-Meißners, auf dem die Glanzpunkte über den ein oder anderen, auch textlichen Stolperstein hinweghelfen. Volle Leere Ferne Nähe ist anno 2009 allemal relevanter als Skapunk und das ist nicht nur eine Frage des Alters: hier dürfen Ohren verliehen werden.

Lacrosse: Bandages For The Heart

lacrosse_coverGute Laune und kein Ende in Sicht – Lacrosse setzen mit ihrem zweiten Album Bandages For The Heart ihren Pop-Siegeszug der Glückseligkeit fort. Bemängelte mein Alles-ist-Pop-Kompagnon und Rezensent des 2007er Lacrosse Albums noch den Veröffentlichungzeitpunkt derart fröhlicher Musik im November, fällt diesmal mit dem Release am 2. Mai saisonale Befindlichkeit und musikalische Stimmung des Tonträgers augenscheinlich zusammen. Für Bandages For The Heart gilt jedenfalls, dass immer noch der lockerflockige Zuckerwattenpop dominant ist, jedoch nicht mehr ganz so penetrant wie noch auf dem ersten Album. Was die Schweden auf ihrem Debüt an Spaß und Lebensfreude präsentierten, kam nämlich zuweilen einer Überdosis an genanntem gleich.

Lacrosse gelingt es nun besser die Balance aus beschwingten Popnummern wie der sehr gelungenen ersten Single “We Are Kids” oder dem nicht minder feinen “I See A Brightness”. Daneben gibt es aber auch fast besinnliche Songs wie dem Titellied, die die Phalanx der guten Laune angenehmer Weise gelegentlich durchbrechen. Eines kann man der “six-piece pop combo” aus Stockholm nicht absprechen: ihre unbändige Spielfreude und Lust an der eigenen Musik schafft zumeist den Grabensprung zum Hörer. Dazu passen dann auch Songtitel wie “It’s Always Sunday Around Here”, in dem es heißt “the world is full of saturdays”! Wie wahr, was uns die Band auch immer damit sagen will, der Song ist überzeugend und gegen gepflegten Nonsens ist ja auch gar nichts einzuwenden.”Come Back Song #1″ ist beispielsweise ein weiteres Highlight des Albums, das so herrlich überdreht und sprudelnd daher kommt, und bei dem das Zusammenspiel der weiblichen und männlichen Gesangsstimmen an Perfektion heranreicht.

Charakteristisch ist neben den Handclaps immer noch das Glockenspiel auf  Bandages For The Heart, und damit so etwas wie  das Leitmotiv der Musik und gleichzeitig Symbol für die Band. Irgendwo zwischen Los Campesinos! und Shout Out Louds platzieren sich jedenfalls Lacrosse im Universum der leicht schrägen Popmusik, übertreffen beide genannten Bands aber um Längen was transportierte gute Laune anbetrifft. Dafür muss man natürlich empfänglich sein, was in anbetracht der derzeitigen Wetterlage aber nicht schwer fallen dürfte. Somit behält das Fazit zum letzten Album seine Gültigkeit: “Frühjahrs-Pop par excellence” – à Oui!!!

Festival-Tipp: BootBooHook 2009 (Hannover)

bootboohookDas BootBooHook ist noch ein richtiger Neuling in der Festivalsaison, da es in diesem Jahr erst zum zweiten Mal stattfindet. Bei der Premiere im letzten Jahr fanden sich 1200 Besucher zusammen, was in anbetracht manch anderer Veranstaltung im Festivalmarathon in der Tat als familiär zu bezeichnen ist. Ein Besucherzuwachs ist allerdings bei den bisher bestätigten Headlinern und Bands kaum zu vermeiden und entsprechend erwünscht. Als zugkräftige Highlights konnten mit Tocotronic und Kettcar absolute Wortführer der deutschen Indiepop-Szene verpflichtet werden und auch das restliche Line-Up, mit so illustren Namen wie Fehlfarben, Mediengruppe Telekommander, Bonaparte, Tele, Dirk Darmstaedter, The Robocop Kraus oder auch Fotos, klingt verlockend. Am 21. und 22. August werden dann in Hannover insgesamt über 30 Bands auf drei Bühnen auftreten, und noch bis zum 23. Mai können Frühbucher-Tickets erworben werden – Kostenpunkt unfassbare 20 Euro!!!

Das bisher großartige Line-Up erklärt sich durch das organisatorische Mitwirken von Tapete Records, die natürlich neben aktuellen Label-Bands auch sonst über hervorragende Kontakte verfügen. So verwundert es auch nicht, dass man den Anspruch “eines qualitätsbewussten Festivals, das die aktuelle Entwicklung in der Pop-Kultur abbildet”, hegt. Das ganze Konzept des BootBooHook klingt ganz phantastisch, denn es läßt sich erahnen, dass man nicht hohle Phrasen bei der Festivalpromo drischt: “Als genrespezifisches Festival möchte das BootBooHook ähnlich wie z.B. das Haldern Open Air oder FIB Festival alte und neue Helden der Szene nebeneinander auf die Bühne bringen und dabei ganz besonders eine Plattform für die jungen Lokaltalente herstellen.” Einem solchen Ansatz kann man nur beipflichten und die bisher bestätigten Bands zeigen auf, dass Anspruch und Worklichkeit beim BootBooHook Hand in Hand zu gehen scheinen. Neben den oben aufgezählten Bestätigungen gesellen sich auch noch weitere Acts aus dem Tapete Records Universum – Schwefelgelb, Montag, der großartige The Late Call, Dial M For Murder!, Kolkhorst -, so dass man den 21. und 22. August definitiv im Kalender anstreichen sollte.

The Late Call: Leaving Notes

the-late-callWenn Gänse sich häuten: Der schwedische Singer/Songwriter Johannes Mayer alias The Late Call ist mit einer unglaublich klaren und eindringlichen Stimme gesegnet, die perfekt zu den wunderschönen, melancholischen Songs seines Albums Leaving Notes passt. Hier wird der Hörer auf zig Matratzen gepolstert, während Mayer sein Herz ausschüttet – keine Erbsen oder sonstige Haken zu finden. Ein akustisches Album zum Wohlfühlen, zum Füße hochlegen, zum Müßiggang, man kann gar nicht anders als sich von The Late Call gefangen nehmen zu lassen. Von Akustikgitarre, Streicher, Glockenspiel, Klavier, Akkordeon und Harmonium kann und will man gar nicht genug bekommen, und es wäre eine Sünde, diesem wirklich beeindruckenden Album  nicht zwei Ohren für die Spielzeit von etwas mehr als 36 Minuten zu leihen, doch dabei wird es nicht bleiben. Versprochen!

Der siebenundzwanzigjährige Singer/Songwriter aus Stockholm  reißt bereits beim Opener “Put your lights on” denkbare Mauern der Zurückhaltung ein und überwindet die Distanz zum Hörer spätestens mit dem ersten Refrain. Das ist nicht nur ein Album- sondern auch ein Heartopener, denn von diesem Punkt an ist man mit voller Aufmerksamkeit fokussiert auf diese intensiven Songs, die trotz aller Melancholie so spielerisch und federleicht wirken. “Cards On The Table” ist auch so ein Lied, dass subjektiv gesehen an Perfektion grenzt. Was für eine Melodie, welch eine Instrumentierung und dann diese herausragende Stimme von Mayer. Man bekommt beinahe ein schlechtes Gewissen, diese schwermütig-leichten Hymnen des Abschieds so zu genießen. “A Sunny Spell To Fight The Low”  mit seinen zweieinhalb Minuten Spielzeit besitzt ebenfalls alles, um die Endorphin-Ausschüttung im Körper rasant ansteigen zu lassen. Bei “No Smiles” und “Linnéa” könnten auch das ein oder andere Auge leicht feucht werden und so viel direkte Ehrlicheit, haben diese intimen Lieder in jedem Fall verdient. Man will dem Schweden für diese unvermittelt ausgelöste Sentimentalität auch gar nicht zürnen, auch wenn spätestens bei dem letzten Song des Albums “The Summertime” dann der letzte emotionale Damm bricht und man sich schon in imaginärer Umarmung mit dem Künstler wähnt. Schwer beeindruckt und zurückgelassen in der einsetztenden Stille, gelangt man zu der Frage “Was nun?” – ein erneuter Durchgang ist vorprogrammiert, aber dieses Mal gleich mit Album-Repeat-Funktion.

Hier das Video zum großartigen “Cards On The Table”



The Late Call: Leaving Notes (Tapete Records 2009)

Tour:

30.04.09
S-Stockholm – Södra Teaterns Södra Bar

07.05.09
Hamburg – III & 70
09.05.09
Kiel – Prinz Willy

10.05.09
Berlin – Potsdam (Fritz-Studios) – KenFM
11.05.09
Krefeld – Kulturrampe
12.05.09
Gießen – Ulenspiegel
13.05.09
Frankfurt – Das Bett
14.05.09
Magdeburg – Songtage @ Alte Feuerwache
15.05.09
Aachen – Raststätte

16.05.09
Münster – Amp