Posts Tagged ‘ Morrissey ’

Morrissey: Tierrechte, China & Autobiografie

Fragwürdiges und Erfreuliches aus dem Hause Moz. Morrissey hat mal wieder einen rausgehauen und entsprechend einen Interviewskandal inszeniert. Zielscheibe der massiven Provokation: 1,3 Milliarden Chinesen. Mehr dazu hier! Ansonsten hat Mr. Morrissey laut eigener Aussage das Schreiben seiner Autobiografie beinahe beendet.  Wenn da nicht der ein oder andere neuerliche Skandal in der Warteschleife steht…

Flashguns: Matching Hearts, Similar Parts

Erster Eindruck: stilsicher, womit nicht nur das Artwork gemeint ist und in der Impressionsfolge erhärtet sich  der Verdacht, dass Flashguns aus der Hypezentrale London genug Substanz vereinmatching-heartsen, um den Status Geheimtipp zu überwinden  und zur britischen Indiegarde aufzuschließen. Da das junge Trio bereits mit namhaften Künstlern wie White Lies, Jamie T, Bombay Bicycle Club und The Teenagers Backstageraum und Bühne teilten, dürfte beschriebenes Prozedere bereits eingesetzt haben, zumal sich ihre EP Matching Hearts, Similar Parts als wirklich hörenswert erweist. Melancholischen Indiepop mit Rotweinschwere kredenzen Sam Johnston (Gesang/Gitarre), Giles Robinson (Schlagzeug) und Olly Scanlon (Bass) dem Hörer und erreichen dabei eine durchaus fesselnde Intensität. Was besagten Melancholiefaktor anbelangt, sind Flashguns dann auch zwischen Editors, Voxtrot, Morrissey, Interpol und ähnlichen Bands zu verorten, nur um noch einige klangvolle Namen in die Assoziationsrunde zu werfen.

Matching Hearts, Similar Parts beinhaltet 4 düster-treibende Songs und einen Remix, wobei die Grundstimmung keineswegs erdrückend negativ ist. Bei “Bells at Midnight” und “St. George” sind die Väter im Geiste, Steven Patrick Morrissey und Johnny Marr, recht eindeutig zu identifizieren, was in opulente, aber keineswegs überladene Popsongs mündet. “Racing Race” fällt musikalisch ein wenig aus dem Rahmen und verdient besondere Erwähnung, da The XX wahrscheinlich so klingen könnten, wenn sie Blues-Einflüsse in ihre Musik integrieren würden. Der Laubér Remix von “I don’t not love you” ist übrigens keineswegs das inzwischen obligatorische Gimmick-Zugeständnis an die Indie-DJ’s dieser Welt, sondern funktioniert vollkommen selbständig und gefällt dabei sogar mehr als die eigentliche Original-Version. Sehr überzeugend, die Herrschaften aus London.

Kleine Video-Schau: Kasabian, Gossip, Morrissey etc.

gossip-hcDa bedauerlichersweise Musikvideos im “Musikfernsehen” kaum noch berücksichtigt werden, nachfolgend ein paar subjektiv zusammengestellte Clips von Kasabian, Gossip, Morrissey und einem wiederentdecktem Klassiker…

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Morrissey: Year of Refusal

Die simple, aber signifikante Gebrauchsempfehlung “Play very loud” prangt auf dem Backcover von Year of Refusal, doch Grund zur Sorge dürfte der Urheber des Albums kaum besitzen. Die Songs seines mittlerweile neunten, regulären Studioalbums stürmen und drängen mit derartiger Vehemenz aus den Boxen, dass sich ein solcher Hinweis wahrlich erübrigt. Morrissey unterstreicht mit einer Großtat von einem Tonträger seine absolute Ausnahmestellung in der Manege des weltweiten Musikzirkus. Es ist schier unglaublich, wieviele an Perfektion grenzende Lieder aus der Feder Morrissey´s sprudeln und sein bereits bewundernswertes Oeuvre  weiter bereichern. Sollte Steven Patrick M. tatsächlich seine musikalische Laufbahn in näherer Zukunft beenden, “Year of Refusal” wäre ein wahrhaft würdiger Endstein. Read more »

Morrissey: Moz strikes again!

Seit vorgestern ist die neue Single “I´m throwing my arms around Paris” im Handel und nun sind es nur noch 2 Tage bis zur Veröffentlichung von “Years of Refusal”. Aus den Aufenthaltsräumen sämtlicher Musikredaktionen heißt es unisono, dass da Großes naht. Nach dem sensationellen “You Are the Quarry” und dem soliden “Ringleaders…” wäre dies sicher keine Überraschung. Hier das Pre-Listening des Albums. Das Berlin Konzert ist inzwischen “sold out”, während es für Köln, Bremen und Offenbach noch Karten gibt!!!

Morrissey Interview

Steven Patrick Morrissey und die Presse, vor allem und die britische Musikpresse, ist ein Thema für sich und Interviews mit ihm sind die Ausnahme. Umso erfreulicher, dass Morrissey nun dem Spiegel dieses Interview gegeben hat. Der Mann scheint sich doch tasächlich mit gerade mal 49 Jahren mit dem Leben arrangiert zu haben. Optimismus klingt selbstredend anders, doch genau so lieben ihn seine Fans. Jetzt muss nur noch endlich das neue Album erscheinen(13.2.)!!!

Morrissey: Year of Refusal

Das äußerst schicke Cover des neuen Morrissey Albums ist seit ein paar Wochen bekannt und inzwischen ist auch der Veröffentlichungstermin raus, vorausgesetzt es bleibt dabei: Am 16. Februar erscheint mit “Year of Refusal” das neunte Solo-Studioalbum und eine Woche vorher die erste Single “I’m Throwing My Arms Around Paris”. Als B-Seiten der Single gibt es mit “Because Of My Poor Education” und “Shame Is The Name” zwei weitere neue Songs.

Morrissey: Neue Single jetzt und neues Album noch in diesem Jahr

Die Neue Single “All You Need Is Me” gibt es ab heute in 3 Versionen – jedoch nur für genau eine Woche. Das neue Album soll im September erscheinen. Mehr Infos und Link zum Video auf Visions.de. Siehe außerdem auch Morrissey, die Industrie und Ich.

Morrissey, die Industrie und Ich

mcovAchtung! Dies ist keine Rezension des (gefühlt) 15. Morrissey „Greatest Hits” Albums. Das wäre geklärt. Ok. Doch noch einige zynische, jedoch irgendwie wehmütige Worte zum neuesten Goldenen Kalb der Plattenindustrie. Die Songs der neuen „Greatest Hits” sind absolut fantastisch und stammen zu über 50 Prozent von den letzten beiden Alben „You are the Quarry” und „Ringleader of the Tormentors”. Genau das ist das Problem. Natürlich feierte Mozzer mit diesen beiden Meisterwerken seinen dritten, musikalischen Frühling, doch wenn über die Hälfte aller Songs von jenen Alben stammen, riecht das ganze Produkt doch stark nach Abzocke. Read more »