Mit “straight unter die Rippen” kann man die Stoßrichtung des zwischen Indierock, Pop und Punk zu verortenden Sound der norddeutschen Band Findus beschreiben, der...
Als ich vor ein paar Tagen gelesen habe, dass The Killers auf ihrer Single Spaceman das wunderschöne Four Winds von den Bright Eyes covern, saß der Schock schon ganz schön tief. Also ein Herz gefasst und sich das Stück via Youtube reingezogen und was soll ich sagen, bei diesem Cover macht die Band aus Las Vegas ihrem Namen alle Ehre.
Als ich vor Monaten zum ersten Mal die Meldung gelesen habe, dass Scarlett Johansson ein Album zusammen mit David Bowie aufnimmt und dieses komplett aus Tom Waits Cover-Versionen bestehen soll, habe ich mir schon mehr als verwundert die müden Augen gerieben. Der erste Gedanke: Das kann doch nur ein Witz sein! So skurril das ganze Konzept anmutet, das Ergebnis ist wirklich nur ein schlechter Scherz! Read more »
Ich persönlich weiß das Format Single sehr zu schätzen und dem sympathischen Hamburger Label Audiolith Records geht es offensichtlich genauso. Die Veröffentlichungspolitik spricht, was diese Vermutung anbelangt, jedenfalls eine eindeutige Sprache und so beschert uns Audiolith eine ganze Welle an Veröffentlichungen im Kleinformat, die es in sich haben. Bekannte Protagonisten hierbei sind Olli Schulz und der Hund Marie und Bratze, wobei andere Singles von The Dance Inc. (siehe Popcast) und Plemo/Rampue nicht unterschlagen werden sollen.
Olli Schulz und der Hund Marie – Ausflug mit Razzia
Wer Olli Schulz kennt, dem ist vermutlich auch bekannt, dass dieser oft und gerne von seiner Metal-Vergangenheit erzählt. Nun lässt er in der bewährten Kombination mit Max Martin
Schröder (dem Hund Marie) den geneigten Hörer auch an seiner Vorliebe für alten Punk teilhaben: “Ausflug mit Razzia” ist eine Verneigung vor eben jener deutschsprachigen Punkband aus den 80er Jahren und erschien als 7″ Vinyl Single beim Label Audiolith. Auf der MySpace-Seite steht mit “Sentimentaler Zusammenbruch” ein Track im Stream bereit und vermittelt einen Eindruck, was Schulz und Schröder mehr als 20 Jahre nach ihrem Erscheinen aus den schrammeligen Punk Stücken gemacht haben.