Selbst ist die Band! Zwei Jahre und vier Monate nach dem Vorgänger “So Divided” erschien nun also das sechste Studioalbum um Conrad Keely, Jason Reece und den Rest des Indie-/Noise-/Progressive-/Art-Rock Sextetts aus Texas. Ließ die EP „Festival Thyme“ im November schon aufhorchen, so wird „The Century of Self“ die Fans der ersten Stunde sicherlich nicht enttäuschen. Doch zunächst zum Hintergrund ihres neuen Studiooutputs.
Inspiriert wurde der Titel von Adam Curtis preisgekrönter vierteiligen BBC-Dokumentation „The Century of the Self“ aus dem Jahre 2002. Diese thematisiert die im Rahmen des Aufkommens der Psychoanalyse im 20. Jahrhundert entstehende Beeinflussung der Menschenmassen durch Propaganda und Public Relations von Seiten der Politik und Wirtschaft. Vom ersten Weltkrieg bis Ende der 90er Jahre zieht sich demnach ein roter Faden der unterschwelligen Bedürfnis-Suggerierung, die nur ein Ziel verfolgt: Die Kontrolle der Massen und die Unterdrückung der dunklen Triebe im Menschen durch Konsum, und die Vorgaukelung von Partizipation in den westlichen Staaten durch eine Konsumentendemokratie, deren Bürger größtenteils schon lange nicht mehr selbst entscheiden, was für sie wichtig ist, da ihre Bedürfnisse fremdbestimmt sind. Nicht Vernunft oder Menschlichkeit, sondern von Politik und Industrie evozierte Konsuminteressen und die identitätsstiftende Kraft des individualisierten Materialismus sind demnach ausschlaggebend für die politische Entwicklung der westlichen Demokratien im vergangenen Jahrhundert und bis heute, wenn man die Dokumentation weiter denkt.
Was ein wenig nach Verschwörungstheorie klingt, ist allerdings durchaus seriös recherchiert und stellt in interessanten Bild- und Tondokumenten den Werdegang unserer heutigen Ellbogen- und Spaßgesellschaft dar. In Zeiten der größten Wirtschaftskrise seit 1929, erscheint die Wahl dieser Thematik also passend um auch diese Sicht auf den Kapitalismus jenseits von Konjunkturprogrammen wieder ins Gespräch zu bringen, auch wenn die Songs wohl schon geschrieben waren als es im Herbst kriselte.
Das neue “Trail of Dead”–Album besitzt also einen gesellschafts- bzw. konsumkritischen Hintergrund, so weit so gut. Noch interessanter wird das Thema wenn man sich die aktuelle Situation der Band zu Gemüte führt. Erschienen die drei vorherigen Alben „Source Tags & Codes“ (2002), „Worlds Apart“ (2005) und „So Divided“ (2006) noch auf dem Major-Label Interscope, handelt es sich bei „The Century of Self“ um den ersten Release auf einem Indie-Label seit den Anfängen dieser Band. Offensichtlich war die zunehmend pop-orientierte Richtung der letzten beiden Alben nicht ganz freiwillig gewählt. So erklärte Keely: „Endlich haben wir wieder die künstlerische Freiheit, die wir wollen, ohne den Druck, Radiosongs kreieren zu müssen, ohne Rechtsabteilung, die ihren Segen zu unserem Artwork geben muss, und ohne A&R-Manager, deren heißen Atem man im Nacken spürt”. Nun, was nach einer Standard-Aussage eines Künstlers klingt, der sich um mehr „Credibility“ bemüht, dürfte wohl jene Fans hoffen lassen, denen „Worlds Apart“ und vor allem „So Divided“ ein wenig zu ruhig klangen. Noch vor drei Jahren zeigte sich Herr Keely jedoch enttäuscht über die Verkaufszahlen des von der Kritik gelobten „Überalbums Worlds Apart“, womit er dann auch den nur eineinhalb Jahre später erschienen Nachfolger „So Divided“ rechtfertigte, dessen musikalische Richtung zwar als konsequente Weiterentwicklung zu einer Rock/Pop-Melange betrachtet werden kann, dessen Kritiken aber nicht mehr ganz so enthusiastisch ausfielen. Auch der Erfolg blieb ein weiteres Mal aus, was nicht zwangsläufig an einer musikalischen Sackkasse liegen muss, jedoch die Frage aufwirft, ob die Band diese Richtung weiterführen will. Wie viel Pop kann eine Band vertragen, die früher gerne ihre Instrumente zerschmetterte? Und wie viel Zeitgeist kann man als Künstler aufsaugen, gleichzeitig seine Fans zufrieden stellen und trotzdem nicht so klingen als würde man es bestimmten Zielgruppen bewusst recht machen wollen?
Gleich beim ersten Hören von „The Century of Self“ fällt einem auf, dass offenbar k
eine weitere Pop-Rock-Fusion angegangen wurde. Das Intro „The Giants Causeway“ startet zu Beginn mit einem kleinen Feedback und steigert sich mit zunehmender Brisanz in eine Piano-Geschwängerte, epische „Wall of Sound“, die zum Ende des Intros hin abrupt abklingt, um in einem weiteren Feedback den Beginn des ersten Songs anzukündigen.
„The Far Pavilions“ startet dann auch ziemlich rasant und deutet schon an, dass das doppelte Schlagzeug auf diesem Album wieder etwas prägnanter als bei den Vorgängern heraus sticht, während die Gitarren schön nach vorne rocken. Der Text handelt von den Wundern, die einen in die ferne Welt ziehen („where their eyes full of wonder wait to greet you“) und die Sehnsucht, die einen wieder nach hause bringt, trotz aller schlechten Erfahrungen („Let the roads lead you back, to those places you lived…“). Der doppelstimmige Gesang kommt ganz in „Trail of Dead“- Manier ebenso zum Tragen, wie ein typisches chorartiges Zwischenspiel, welches in einem epischen Drum-Wirbel endet, um zum Hauptthema zurückzukehren, bevor der Song langsam und gemächlich mit eher sphärischen Klängen ausklingt.
Der nächste Song „Isis Unveiled“ baut darauf auf und überträgt typische Post-Rock-Klänge auf einen deutlich schnelleren Takt als in diesem Genre üblich. Das Resultat klingt schon fast irisch-folkloristisch/mittelalterlich, dabei jedoch deutlich melancholischer. Der flotte Beginn nimmt nach 2 Minuten ab. Der Takt wird über drei Minuten hinweg immer langsamer und der Gesang melodischer, bis das Hauptthema in der 5. Minute abrupt zurückkehrt und den Song zu seinem Ende führt. Inhaltlich lässt sich eine metaphorische Beschreibung der in der Dokumentation beschriebenen Bedürfnis-Suggerierung ausmachen und zwar aus der Sicht der Wirtschafts- und Politikeliten, die sich hier als Gott zeigen, der die Menschen verführen will („I am a jealous God who placed the demons… set me free, i’ll grant your hearts desire“).
„Halcyon Days“ beschäftigt sich hingegen mit dem Loslassen von alten Zeiten, der Notwendigkeit der Veränderung und der Gewissheit, dass es nicht ewig so weitergehen kann wie bisher („Let the years roll in, drown our yesterdays“). Zu Beginn des Songs stehen zunächst die Vocals im Vordergrund, welche im gemütlichen Mitschaukeltakt von den anderen Instrumenten untermalt werden und Keelys teils klagenden, teils appellierenden Texten sehr viel Raum lassen, bis zur Mitte hin die Drums das Zepter übernehmen und in einen sachten Hintergrund-Gesang überleiten, der in elektrisch-sphärischen Klängen leiser wird und Platz für eine der einprägsamsten Zwischenmelodien dieses Albums macht. Hier folgt der Song dem Vorgänger in der Struktur auf dem Fuße und wiederholt erneut das Hauptthema bevor er malerisch ausklingt.
„Bells of Creation“ war bereits in leicht abgewandelter Fassung auf der „Festival Thyme“-EP vertreten. Er beginnt wie nicht anders zu erwarten mit einem Glockenspiel zu welchem später die Vocals einsetzen, die im Sekunden-Takt von den Drums untermauert werden, bis in einem Ausbruch der etwas hymnische Refrain beginnt. Nach einer erneuten Strophe mit anschließendem Refrain steigert sich das Lied noch mal in eine von Drum-Orgien dominierte Schlussphase, die dann ebenfalls wieder langsam ausklingt. Inhaltlich interpretiere ich das Lied als Anspielung auf den inneren Konflikt, den sie als Musiker gehabt haben müssen, als sie mit „So Divided“ ihr Rock/Pop-Schisma auf die Spitze trieben, was bei aller künstlerischer Inspiration aber eben auch auf Druck der Plattenfirma geschah („I heard the wise of God encoded in the music, and I felt like Satan“).
„Fields of Coal“ baut inhaltlich auf dem vorherigen Song auf. Es geht um Erwartungshaltungen, sei es von Seiten der Plattenfirma oder der Fans („And if they break you, don’t let them run away with your soul“). Am liebsten würde Keely wohl selbst ausbrechen und wegrennen. Er tut dies schließlich ja auch mit diesem Album und erbittet sehnsüchtig „Would you just let me run away?“. Musikalisch beginnt der Song dezent mit einer Orgel und steigert sich zu einem ungewöhnlichen Takt in eine beinahe balladeske Mitsing-Stimmung, klingt gleichzeitig fordernd und doch zurückhaltend. Es ist einer der kürzeren Songs des Albums und endet ziemlich überraschend ohne weitere Höhepunkte.
Dafür stellt der nächste Song umso mehr einen Höhepunkt von „The Century of Self“ dar. „Inland Sea“ ist genau in der Albummitte verortet und beinhaltet eine wunderschöne Piano-Melodie, aus der heraus sich der Song zur Mitte hin episch aufbaut, um zum Ende hin wieder in Melancholie zu versinken. Inhaltlich ist der Song ein Weckruf und lässt sich ebenso auf den Zustand der Band nach dem Label-Wechsel übertragen, wie auch vor dem Hintergrund der Dokumentation als Aufruf zu verstehen, für Veränderung einzutreten und sich dabei bewusst zu werden, wer man wirklich ist („Wake up, Wake up, Remind yourself exactly who your were… Prepare yourself to face the whole world“). Auch dieser Song war in einer leicht veränderten Version auf der „Festival Thyme“-EP vertreten.
Gemächlich geht es dann mit “Luna Park“ weiter. Klavier und Akustikgitarre überlagern sich zunächst bei einem schön-melodischen Zusammenspiel zu dem sich mit der Zeit auch die anderen Instrumente immer deutlicher hinzu gesellen um nach dem Höhepunkt wieder allmählich in Stille zu versinken. Die Lyrics wirken ausgerechnet bei einem der ruhigsten Stücke ziemlich leidenschaftlich und könnte man auch als Anspielung auf die „magische“ Konsumwelt sehen, der wir alle mehr oder weniger anhängen, selbst wenn wir sie hinterfragen („I’ve seen it, want to feed it, burn it down and just free it“). Ganz nach dem Motto: „Der geheimnisvolle Luna Park, der Ort , der unsere tiefsten Sehnsüchte anspricht, der Ort den wir zerstören müssen.“

„Pictures of an Only Child“ (auf der Rückseite des Digi-Packs leider an zehnter statt an neunter Stelle positioniert, wie auf der CD und im Booklet der Fall) ist wohl eines der bewegendsten Lieder auf diesem Album. Die Strophen erzählen in sehr persönlicher Weise wie man als Kind die Konsumwelt mit großen Augen betrachtet („Disneyland“), während im Refrain dies in der Retrospektive angeklagt wird („Sold our souls to slavery“). Vom Refrain abgesehen, ist dieses Stück dann auch sehr ruhig und wird in den Strophen vor allem von Akustikgitarren getragen, was den zunehmend ruhigeren Charakter der zweiten Albumhälfte unterstreicht. Die Refrains sind hingegen hymnenhafte Ausbrüche, bei denen die Band ganz ohne Pathos ihr Bedauern heraus schreit.
„Insatiable (one)“ ist der erste von zwei Teilen (der Zweite ist das letzte Stück) und läutet die Schlussphase des Albums ein. Der Song wird beinahe ausschließlich von einem Piano getragen und könnte von seiner Atmosphäre her auch dem Amélie-Soundtrack entstammen. Textlich geht es im ersten Teil darum, dass unsere Schwäche nach Sensationen, diese so schnell entstehen lassen, wie sie unser Leben ruinieren können („They are born/gone in the blink of an eye“). Auch dabei handelt es sich wieder um eine Anspielung sowohl auf die Art wie die Menschen konsumieren, wie auch auf die persönlichen Erfahrungen der Band im Laufe ihrer Karriere, für die sie eben auch persönliche Opfer bringen mussten.
Mitten in diese bedächtige Stimmung fällt nun mit „Ascending“ der letzte Ausbruch auf dem Album. Von Anfang an entfesselt der Song seine Energie, massakrieren uns „Trail of Dead“ mit heftigem Drum- und Soloeinsatz, bis sie zur Songmitte in einen dezenten Mitgröhl-Teil hinüberwechseln, aus dem sie uns mit der Energie des Anfangs im Schlussteil wieder entlassen. Die Songtexte werden dabei stellenweise so schnell gesprochen, wie es im Hardcore-Punk häufig üblich ist. Auch enthält dieser Song den längsten Text des Albums, in welchem die Band nach dem Resultat all ihres Tuns als Küstler fragt, wie auch als Menschen („Where is that day of sun that we have waited on?).
„An August Theme“ ist ein kleines Instrumental, welches wohl dazu dient, dem Hörer nach dem Ausbruch des vorherigen Songs eine kleine Verschnaufpause zu gewähren. Es klingt in der Tat ein wenig nach Spätsommer und ist das einzige Lied auf dem Album, bei dem das Keyboard deutlich herauszuhören ist, da es den Klang irgendeines Streichinstrumentes (womöglich eines Violoncello) nachahmt, was dann natürlich sehr künstlich und ein wenig nach Videospiel-Soundtrack klingt. (Mir gefällt es aber!)
„Insatiable (two)“ ist der letzte Song des Albums und knüpft da an wo der erste Teil aufgehört hatte, mit dem einprägsamen Piano-Thema und der dritten Strophe des als ein Stück zu sehenden Songs „Insatiable“, dessen Lyrics im Booklet nicht in zwei Hälften zerteilt sind. Im Anschluss an den ruhigen Anfang gesellt sich dann mit Unterstützung der anderen Instrumente die vierte Strophe, welche bis zum Ende des Songs und damit des Albums, mehrmals wiederholt wird. Deren Inhalt vereint dann auch die Doppeldeutigkeit des Gesamtkunstwerks als Anspielung auf die persönliche Bandgeschichte ebenso wie auf die Konsumgesellschaft, in sich und stellt damit eine Art Fazit oder auch Quintessenz dar („I’m the monster, I exist, on this summit I am lost, on it’s slopes I’ve seen the world as she was meant to be seen“).
Damit ist „Trail of Dead“ das Kunstwerk gelungen, ihre eigene Rolle als Musikprodukt und Konsumgut und die Bedeutung dieses Zustandes für ihre persönliche Entwicklung zu reflektieren und Gesellschaftskritik, nicht wie es in der M
usikwelt häufig geschieht, allzu platt und offensichtlich (oder gar nicht), sondern tiefgehend und sensibel zu behandeln, ohne sich allzu sehr aufzudrängen. Was will man mehr? Wer perfekt ausarrangierte Prog-Songs mit pop-historischem Augenzwinkern erwartet hat, dem sei vielleicht noch gesagt, dass „Trail of Dead“ dieses Album komplett live im Studio eingespielt haben und damit bewusst nicht mehr ganz so pompös klingen wie vormals. Dies hätte auch nicht wirklich zur Thematik gepasst, denn anno 2009 will die Band authentischer klingen als je zuvor und das ist ihnen gelungen. Darunter leidet zwar ein wenig die experimentelle Seite ihres von unterschiedlichsten Instrumenten geprägten Sounds, wer sie aber mal spielen gesehen hat, der weiß, dass sie die Filigranität ihrer Alben live nie wirklich umsetzen konnten und stattdessen eher die rockige Seite ihres Schaffens betonten. Nun ist es ihnen gelungen, zum ersten mal ein Album einzuholzen, dessen Lieder sie ohne Ausnahme und ohne Qualitätsverlust auch auf der Bühne umsetzen könnten. Der Prunk ist weg, Pop ist tot und was übrig bleibt ist pure Menschlichkeit! Eine Band die auf dem Höhepunkt ihres Schaffens ihre wahre Natur entdeckt und die Schnauze voll hat von all den Illusionen der kunterbunten Konsumwelt zu deren Produkt sie selbst wurden.
Die gereifte Bandphilosophie zeigt sich auch in dem von Conrad Keely vollständig gezeichneten Cover und Booklet, die ganz ohne Computereffekte und Artwork-Kontrolle seitens des Labels auskommen und somit natürlich bestens in die ganze „do it yourself“-Indie-Schiene passen. Die aktuellen künstlerischen Ambitionen der Band sind somit nicht nur auf die Musik beschränkt sondern zeigen sich auch am Gesamt-Paket, welches zu durchdacht und gekonnt gestaltet ist um dilettantisch oder amateurhaft zu wirken und trotzdem eben nicht den verlogenen Glanz „professionell“ hergestellter Produkte besitzt. Ganz im Gegenteil, zeigen „Trail of Dead“ mit ihrem neuen Album sogar was Profession wirklich bedeutet: Das unabhängige und leidenschaftliche Arbeiten in und an der eigenen Berufung!
Als kleinen Bonus gibt’s bei der Digipack-Variante dann noch eine Extra-DVD mit dem Konzert aus dem Düsseldorfer Zakk vom letzten Jahr, bei welchem „Bells of Creation“ bereits live gespielt wurde (siehe den Konzert-/Gesundheitsbericht bei Alles ist Pop). Bleibt mir nur noch zu appellieren: Besorgt euch das Album, wie auch immer ihr es für richtig haltet! Und schaut euch bei Gelegenheit auch die Dokumentation „The Century of the Self“ an, die ist vom Aufbau her sehr gut gelungen und schön informativ (Google sollte helfen)! Die Doku wie auch das Album sind ein deutlicher Ruf nach „Empowerment“ in einer Zeit der Fremdbestimmung von Sehnsüchten, wo sich Individualität in der Anhäufung milieuspezifischer Konsumgüter erschöpft. So idealistisch der Ansatz auch sein mag, ihn abzuurteilen wäre nicht fair, denn er hat keinen Absolutheitsanspruch, sondern stellt mit seinen Idealen lediglich Orientierungswerte da, Vorbilder die man entweder ablehnen oder nacheifern oder auch nur bewundern kann. Ich bewundere diese Band jedenfalls um einiges mehr als so manch andere Dinge die sich „Indie“ schimpfen und unabhängig von Geschmäckern stellen „Trail of Dead“ eine der wenigen künstlerisch ambitionierten Bands da, deren Schaffen man als absolut einzigartig und wertvoll bezeichnen muss. Damit passen sie zwar nicht in die von der Industrie gelenkte Bedürfnisgesellschaft, aber genau hier wird eben die Spreu vom Weizen getrennt, zeigt sich was Kunst und was Kitsch ist!
von Marcel S.