Ein befreundeter Toningenieur machte mich kürzlich auf ein interessantes Phänomen in der aktuellen Musikproduktion aufmerksam: The Loudness War.
Was es damit auf sich hat, erläutern wir im folgenden.
Ein befreundeter Toningenieur machte mich kürzlich auf ein interessantes Phänomen in der aktuellen Musikproduktion aufmerksam: The Loudness War.
Was es damit auf sich hat, erläutern wir im folgenden.
Ahoi! Unsere Lieblings-Piratenmusiker wollen unsere Lieblings-Spelunke, das Fifty-Fifty aus der finanziellen Seenot steuern.
Zu diesem Zwecke steht am Samstag den 23. Februar ein Konzert im Fifty an. Los geht’s um 20.30 Uhr. Kommt in Scharen!
Wer die Resistanzen2 nicht kennt sollte das nach holen jetzt gleich über ihre MySpace-Seite, ihre Homepage oder unseren Popcast #1. Und natürlich ganz wichtig: Schaut euch die Herren Live an und helft mit das Fifty zu erhalten!
Der Musiker und Autor Heinz Ratz tritt seinen Lauf gegen die Kälte an. Er möchte von Dortmund nach München laufen, um damit auf die Armut auf unseren Straßen aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang tritt er in 30 Städten in ganz Deutschland auf. Seiner Route bringt 1000 km Fußmarsch mit sich. Bei seinen Konzerten wird er Songs seiner Band Strom und Wasser spielen und mit verschiedene Gaststars auftreten. Sein Weg führt ihn auch ins Alles-ist-Pop-Gebiet und da ich die Aktion spitze finde, wollte ich darauf aufmerksam machen.
Du siehst ja selber hier verändert sich nichts groß
Und wie immer ist hier immer noch nichts los
Nur die eine Kneipe wo man hingehen mag
Und die Disco mit Independent-Tag
… sangen Tocotronic. Und genau diese vier Zeilen fallen mir immer ein, wenn ich an die musikkulturelle Situation Duisburgs denke…
oder: (Musik-)Kultur im Umbruch am Beispiel Danger Mouse und DJ BC.
2004 entfachte ein DJ unter dem Namen Danger Mouse einen Aufsehen erregenden Rechtsstreit: Er hatte Instrumentalversionen vom weißen Album der Beatles genommen und diese mit Acapellaversionen vom Schwarzen Album des Rappers Jay-Z gemixt – heraus kam dabei das Graue Album, unlizensierter Bastard-Pop. Hörprobe und mehr nach dem Klick auf “Weiterlesen”.
Bei Play, dem ersten Stück von Kate Nash‘s Album Made of Bricks (Platz 1 der UK Charts), bin ich fast vom Stuhl gefallen. Nicht weil ich den Song so super fand, sondern vielmehr weil ich einiges daraus als Standard-Samples aus GarageBand, einem Musikprogramm von Apple für Heimanwender, erkannt habe. Samples, mit denen auch ich schon (allerdings weitaus erfolgloser) herumgespielt habe.
Read more »
Aufgrund seiner tiefen, rauhen und eindringlichen Stimme wird Schauspieler, Synchronsprecher und Unikat Otto Sander oft anerkennend „The Voice“ genannt. Dieser Beiname würde dem ehemaligen Hot Water Music Sänger Chuck Ragan ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Das charakteristische Timbre seiner Stimme ist als Haus gemacht zu bezeichnen, beziehungsweise ist genau im Gegenteil sicherlich durch ausgedehntes Touren in der Vergangenheit gereift.
![]()
Aus der Asche der bemerkenswerten Soul/Mod/Punk Aktivisten The Movement steigt Sänger und Gitarrist Lukas Scherfig gestärkt und als Solokünstler empor. Dies ist nur logisch, denn dass Feuer hatte er schließlich selbst gelegt. Der musikalische Neuanfang des dänischen Wahlberliners gestaltet sich dann aber doch als konsequente Weiterentwicklung des The Movement Sounds.
Schon das 2.Album seiner Ex-Band („Revolutionary Sympathies“) war, abgesehen von wenigen Ausnahmen, längst nicht mehr so stürmisch wie ihr Debüt und auch das Solomaterial Scherfigs geht noch weiter in die Richtung relaxter 60´s Mod/Pop Songs. Trotz eines wehmütigen Rückblicks auf die verblichene Liveinstitution von einer Band, muss man Scherfig aber zugestehen, dass er in seiner neuen, alten Rolle sehr wohl zugefallen weiß.
Solange er weiter so zuckersüße Popperlen schreibt, kann man ihm kaum lange zürnen. Und ewig hallt: We are the Mods, we are the Mods…
3 Gratis Songs gibt es auf www.lukasscherfig.com