Nick Hornby hat sie uns gelehrt, die güldenen Regeln des Mixtapes. Diese vermeintliche Philosophie des Zusammenstellens einer Songabfolge war schon in “High Fidelity” im Grunde nur die Aufbereitung von einer allseits bekannten Strategie. Bahnbrechendes liefert a
uch das Autoren- und Herausgebergespann Drees & Vorbau nicht. Der Popliterat/Radiojournalist und der Szene-DJ liefern mit der Buchpublikation “Kassettendeck” vielmehr die Glorifizierung eines überkommenen Mediums ab.
Gerade die Kassette war lediglich eine Übergangslösung in der Tonträgergeschichte und doch scheint sie einer “Generation” den “Soundtrack” beschert zu haben, wie der Untertitel dem interessierten Käufer weismachen möchte. Ich selbst habe noch lange, viel zu lange in mehreren Fahrzeugen abstruse Kassettenrekorderkonstruktionen verwendet, um Mobilität mit (lofi-)Hörgenuss kombinieren zu können. Es würde mir jedoch nie in den Sinn kommen, im Anflug aufwallender Melancholie diese leiernden, kleinen Dinger noch einmal hochleben zu lassen.
So könnte man vermuten, dass die illustre Buchbeiträgergemeinschaft sich vor allem selbst feiert. Recht hätte man. Smudo, Hans Nieswandt, Peter Glaser, Lars Lewerenz, Benjamin von Stuckrad-Barre, Bret Easton Ellis, WestBam, und, und, und! Die vielen bekannten Namen können nur bedingt die etwas transparent schimmernde Substanz dieses doch sehr kurzweiligen Buches anreichern. Fazit: Ein in der Aufmachung hübsch illustrierter Zeitvertreib, jedoch keine Pflichtlektüre im eigentlichen Sinne.
Ich hatte mal dieses Paar High Top Sneaker von der Marke, deren High Top Sneaker man als junger Mensch nun mal trägt. Dieses Paar Schuhe entstammte einer besonderen Edition, die sich durch ein überbordend klischeemäßiges Flammendesign auszeichnete. So bemüht rebellisch dieses Schuhwerk auch daher kam, ich habe es, ganz bewusst jegliche Reflektion ausblendend, bedingungslos geliebt.
sikalisch ausgefuchste Arrangements und Texte, die zwischen Deutsch und Englisch, zwischen Schwermut und Hochgefühl, zwischen Schachtelsinn und scharfzüngigen Kalauern mühelos im Dreieck springen.
e, schließlich ist ein Mikrofonständer weder ein schwer zu justierender Gegenstand noch Mr. von Bohlen ein wahrer Hüne, was diverse Tauchversuche immerhin hätte erklären können. Ein denkwürdiger Abend allemal, da die Band aus Wisconsin selbst ihre entspanntesten Songs, denen eigentlich eine wohlige Schläfrigkeit innewohnt, in einem schier aberwitzigen Tempo ins Publikum feuerte. Letztgenanntes zeigte sich dann auch begeistert von der lancierten Spielfreudigkeit der Herren aus dem sogenannten Dachsstaat der USA.
