Octo Wallace: Schön, wenn es schmerzt…

04.09.08

Octo Wallace gehen dahin, wo es schmerzt. EIne Floskel, die hier, wie in den meisten Fällen, gar nicht negativ konnotiert ist.  Ihr selbst aufgenommenes Album ‘Fast Women Slow Horses’ ist schon ein ziemlicher Brocken, der dem Hörer unvermittelt auf den großen Zeh fällt und seine Spuren hinterläßt. Auch das Gehör muss man erst auf die verbratene Stilbandbreite der Band justieren. Ist dies gelungen, stößt man auf  ein interessantes, meist instrumentales Progrock Album.

Der Gesamtklang von Octo Wallace ist roh, psychedelisch und mitnichten schöngeistig. Diese Tatsache ist Konzept. Soviel steht fest. Zu gekonnt und systematisch unsystematisch wird hier dem Wahnsinn gefrönt. Wer sich mal gerne die Ohren samt Kopf frei ballern lassen will, dem sei Octo Wallace ans Herz gelegt. Aufgeschlossen sollte man sein und den nötigen Funken musikalischen Masochismus mitbringen. Dann wird das was…

2x Heimspiel für Octo Wallace im September und Oktober:

12. September – Blue Shell (Köln)

22. Oktober – Tsunami (Köln)

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