
Mit “Nullsummenspiel” erscheint am morgigen Freitag (13.06.) Kettcar´s zweite Single Auskopplung aus dem Album “Sylt”, allerdings ausschließlich im Download Format.
Man kann den sympathischen Hamburgern nur zur Auswahl des Songs gratulieren, denn “Nullsummenspiel” ist ein typischer, man will schon sagen, ein klassischer Uptempo Kettcar Hit par excellence.
Als B-Seiten gibt es diesmal keine unveröffentlichten Kettcar Songs oder Live Versionen bereits bekannter Stücke, sondern spezielle Remixe der ersten Single “Graceland” und zwar direkt fünf an der Zahl. Alle Neubearbeitungen stammen von Künstlern des Hamburger Label Audiolith.
Der Computer Remix kleidet Graceland in ein recht entspanntes Elektropop Gewand und erzeugt somit eine gänzlich andere Atmosphäre als die Original Version aufweist. Schon ganz nett, aber da geht doch noch mehr. Egotronic verpassen der Vorlage erwartungsgemäß einen anderen Drive. Viel Melodie, aber noch wesentlich mehr Druck und ein drängelnder Beat, der es in sich hat. Das hier klingt nach Pogo auf dem Dancefloor. Gute Nummer.
Auch Produzent Jan Weigel krempelt Graceland gehörig um und das Ergebnis klingt wie eine Radio taugliche Halbballade mit Drumloop und ordentlich Handclaps. Gut möglich, dass der Song in der Version mehr Airplay bekommen hätte. Durch das gedrosselte Tempo ebenfalls ein interessanter Ansatz, doch angesichts des Sturms der danach losbricht, geht der Weigel Remix ein wenig unter.
Frittenbude aus München kreieren einfach mal einen ganz neuen Track und ihr “Raveland” ist ganz großes Fußballtennis. Dieser Remix macht seinem Namen alle Ehre und die komplett neuen Vocals veredeln eine Bombe von einem Dancetrack. Also noch euphorisch zitternd den Finger auf Repeat: “Wir würden alle sofort von vorn anfangen.” Eben!!!
Der abschließende Krink Remix kommt in seiner Bearbeitung fast ohne Vocals aus und ist einfach großartig produziert. Ein Piercing im Nabel des Trends und irgendwo zwischen Kitsuné Maison und Ed Banger. Klasse Interpretation, auch wenn man ohne es zu wissen kaum auf den Original Song schließen könnte. Netter Filter auf dem Gesangssample. Daft Punk revisited.
Insgesamt muss man sagen, dass sich diese Single für aufgeschlossene Kettcar Fans als auch für Freunde elektronischer Musik lohnt. Eine interessante Kollaboration der Hamburger Label Grand Hotel van Cleef und Audiolith. Mehr davon.
Hmm, das erste mal das mich ein Remix wirklich interessiert vielleicht ist Graceland ja doch noch zu retten
als Ergänzung:
Es gibt noch einen Plemo Remix von Graceland der auf http://www.myspace.com/kettcar zum freien Download
bereit steht!
Besten Gruß und bite mehr Feedback auf die Remixe etc.
Manni Fest
Das hat mich erstaunt. ich hätte nicht gedacht, das egotronic (zB) nen Remix für kettcar machen würden, ich bin großer Fan von beiden und die meisten kettcarfans können nach meiner erfahrung nich viel mit egotronic anfangen und andersrum noch viel schlimmer, finds aber gut. Das ist mir die 99cent wert…
[...] Heute ist dann nun die neue Kettcar-Single “Nullsummenspiele” erschienen. Leider nur als Digitaldownload. Das schöne: Auf der “B-Seite” sind 6 “Graceland”-Remixe, davon 4 von Audiolithartists, unter anderem von uns. Auf Kettcars Myspace-Seite kann man sich ab sofort alle anhören, den wunderbar poppigen von Plemo umsonst runterladen. Am besten gefällt mir (wie immer) die Frittenbude-Version namens “Raveland”. Das sagen die anderen: Egotronic verpassen der Vorlage erwartungsgemäß einen anderen Drive. Viel Melodie, aber noch wesentlich mehr Druck und ein drängelnder Beat, der es in sich hat. Das hier klingt nach Pogo auf dem Dancefloor. Gute Nummer. (alles-ist-pop.de) [...]
wuhu single, neues zeug, techno remix.
*an 2001 zurückdenk*
Kettcar Konzerte rocken übrigens immernoch, auch wenn noch ältere Leute als ich dahin kommen