David Loss – Primer

28.03.08

primer_web.jpgDavid Loss bewegt sich mit seinem neuen Album “Primer” auf Pfaden der amerikanischen Singer- Songwriter, wie Hayden Desser oder Will Oldham. Viele seiner Lieder rühren meist von einer traurigen Grundstimmung, auch wenn sie eigentlich positive Liebeslieder (Oh Lover, I’d Like To Meet You) sind. Aber das spricht durchaus für die Ähnlichkeit mit den oben genannten Künstlern.

davidloss_web.jpgPrimer ist ist ein LoFi-Musterbeispiel, die Songs sind alle sehr minimal instrumentiert und der Gesang schräg. Ein wunderbares Beispiel dafür ist “Hazy & Lazy” dieser Song besteht aus einer, an einen Drumcomputer erinnernde, Schlagzeugeinlage (die aber von Dani Sevilla auf einem echten Schlagzeug dargeboten wird), einem dezentem Fiepen und dem Gesang von David Loss.

Das Album wächst mit mehrfachem Hören, was anfangs noch schräg klingt, macht nach einiger Zeit immer mehr Spaß. Wer Musik der Palace Brothers, Palace oder anderen frühen Will Oldham Projekten mag, sollte sich auf der MySpace Seite von David Loss einmal einen Eindruck von seiner Musik verschaffen, es könnte gefallen oder sich direkt das 30 minütige Album zulegen. Dies ist möglich über das Label AArecords.

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